Über diesen Escape Room
Es ist ein sonniger Nachmittag. Der Duft von Blumen und frisch gebackenen Teilchen liegt in der Luft. Jojo Jenkins springt mutig die vertrauten Stufen zur Tür hinauf, klopft und tritt ein. Im Flur steht bereits seine liebe Großmutter. Ihr Gesicht hellt sich auf, als sie ihren Enkel sieht. Sie eilt zu ihm und umarmt ihn fest. „Jojo, mein Junge! Schön, dass du mich wieder besuchst. Wie es der Zufall will, habe ich sogar deine Lieblingsmuffins gebacken. Komm mit!“ Mit diesen Worten führte die alte Schimpansendame ihn in die Küche. Wie immer ist Jojo erstaunt, wie wenig sich dieser Ort seit seiner Kindheit verändert hat. Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, hat er bis zu seinem Studium in diesem Haus gelebt, und es sieht immer noch genauso aus wie damals.
Jojo setzt sich an den alten Holztisch, greift nach einem der verlockenden Bananen-Kokos-Muffins und lässt seinen Blick schweifen. Überall sieht er Erinnerungsstücke aus seinem Leben.
Seit seine Mutter ihn im Alter von zehn Jahren verlassen hat, kümmert sich seine Großmutter um ihn. Sie war immer unterstützend und ließ ihn nie allein oder wertlos fühlen. Die ganze Sammlung, die sie hier zeigt, beweist, wie stolz sie auf ihn ist. Sie ist vielleicht seine einzige Verwandte, aber das stört Jojo nicht. Sie sind glücklich miteinander.
Oft wird er gefragt, wann er eine eigene Familie gründen will, wie die anderen in seinem Alter. Der Gedanke erscheint ihm fremd. Er ist gerade erst 30 geworden und hat noch Zeit, die Liebe zu finden. Natürlich freut er sich für seine Freunde und Bekannten, die heiraten und Kinder bekommen, aber für ihn ist es noch zu früh und er versteht nicht, warum man ihn so verzweifelt verkuppeln will. Jojo möchte zuerst sein eigenes Leben aufbauen, bevor er eine Familie versorgt.
Sein Blick fällt auf einen der Gegenstände am Kühlschrank. Er lacht laut: „Sag mal, hast du das wirklich aufgehoben?“ Die alte Frau dreht sich zu ihm und folgt seinem Blick. Es handelt sich um einen Artikel aus Jojos Schulzeit – seine erste große Enthüllungsgeschichte. „Natürlich! Ich habe ihn erst neulich auf dem Dachboden gefunden, aber es war schön, das Fundament deiner Karriere neben deinen späteren Erfolgen zu sehen. Du warst schon immer ein neugieriger Affe, aber seit du bei der Schülerzeitung bist, ist kein Halten mehr. Ich bin so stolz auf dich, dass du so viele Verbrechen aufgedeckt hast. Mein kleiner Superheld!“
Jojo errötet. Obwohl seine Großmutter nicht Unrecht hat, hat sich der wirklich große Durchbruch bisher nicht eingestellt, denn sein Hauptgegner, Bronco Banani, entkommt dem Gericht immer wieder. Dennoch freut er sich, diese Geschichte noch einmal Revue passieren zu lassen.
Damals hatte er aufgedeckt, dass in seiner Schule viel Essen weggeworfen wurde, obwohl es viele bedürftige Mitschüler gab. Nach der Veröffentlichung in der Schülerzeitung gab es Beschwerden von allen Seiten, und die Schulverwaltung sah sich zum Handeln gezwungen. Die Preise in der Mensa wurden so angepasst, dass alle Kinder gemeinsam essen konnten, und ein Schulgarten wurde angelegt, damit jegliche Abfälle kompostiert und zum Anbau von frischem Obst und Gemüse genutzt werden können. Das war nicht nur sein erster journalistischer Erfolg, sondern auch einer von vielen Schritten, um etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Und jetzt hängt seine erste Arbeit zwischen seinen späteren Geschichten, die sich um den großen Verbrecher Bronco Banani drehen, dem die Mitgeschöpfe genauso wenig am Herzen liegen wie die Umwelt. Jojo Jenkins – der große Investigativjournalist im Kampf gegen das Unrecht. Damals hätte niemand gedacht, dass er diesen Weg einschlagen würde.
Der kleine Schimpanse seufzt und richtet seine Brille. Seine Großmutter blickt ihm tief in die Augen. „Du bist auf einem neuen Fall, oder?“ Er nickt schweigend und steckt sich ein Stück des Muffins in den Mund, um nicht antworten zu müssen. Von einem neuen Fall kann kaum die Rede sein. Es ist nur eine Spur, und er weiß noch nicht, wohin sie führen wird. Und die Umstände, wie er an diesen Hinweis gekommen ist, würden seiner Großmutter nicht gefallen. Sie weiß nichts von seiner Spielsucht, noch von dem Bronco-Banani-Casino-Verbot, das nach seinem letzten großen Artikel verhängt wurde, also konnte er nicht ohne Weiteres heimlich herumstöbern.
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