SchwachstellenHinweissystem wirkt punktuell inkonsequent. Kulisse schwankt zwischen sehr stark und nur okay. Im Vergleich zur Athener Version fehlen Mehrschichtigkeit und ein richtig mitreißendes Schlussbild, zudem wünschen sich manche mehr „Hide-and-Seek“-Momente.
StärkenSehr stimmiges Setting mit gelungenen Horrorelementen und gut erzählter Story. Schauspieler tragen die Spannung, das Finale bleibt hängen. Rätsel sind nachvollziehbar und machen Spaß.
SicherheitSpielleitung gilt als aufmerksam und hilft mit Hinweisen, auch wenn das System nicht immer rund wirkt. Keine Berichte über riskante Elemente oder übertriebenen Körpereinsatz.
AngstlevelAngstlevel mittel bis hoch, mit Schreckmomenten und Anspannung, aber für viele gut aushaltbar. Für Kinder eher nicht geeignet, Horrorfans kommen auf ihre Kosten.
SchauspielerspielDie Darsteller liefern ab, halten Druck und Immersion hoch und legen zum Ende hin nochmal zu. Interaktion ist präsent und unterstützt die Story, ohne billig zu wirken.
Die Qualität der RätselEs gibt echte Rätsel statt reiner Suche, meist fair, logisch und angenehm gemischt, gelegentlich mit leichtem Um-die-Ecke-Denken. Schwierigkeitsgrad eher mittel; kein großer Mehrstufenaufbau. Insgesamt stimmig zur Geschichte.
HandlungIhr kehrt als Überlebende in die ausgebrannte Internatsschule zurück und setzt die Puzzleteile der Nacht zusammen. Die Handlung ist leicht zu folgen und entfaltet sich während des Spiels ohne unnötige Verwirrung.
SchwierigkeitsgradMittel. Neulinge kommen mit Hinweisen gut durch, Erfahrene finden genug Futter, ohne dass es trivial wird.
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